Literarische Essenzen


Nr. 10

Die Entdeckung des Himmels
(Harry Mulisch)



Nietzsche ... war der Nihilist, der seinerzeit die Geschichte verbreitete, der Chef sei tot..... aber daß der Boss nicht sterben kann, ist nun gerade die abscheulichste Einschränkung seiner Allmacht.

Es erscheint so einfach, den natürlichen Lauf der Dinge zu beeinflussen aber die Realität ist wie Wasser: Flüssig und beweglich und nur mit sehr viel Kraftaufwand ein klein wenig zusammenzupressen.

Ich meine auch ernst, was ich nicht ernst meine.

...Schläfrigkeit des Denkens. Denken ist nie Aktion, ist nie vorwärts und drauf los, wie die Leute meinen, die nicht wissen, was Denken ist; es funktioniert nicht wie ein sich durch Lianen schlagender Waldläufer, sondern eher wie jemand, der sich entspannt in ein warmes Bad gleiten läßt.

...sie wußten voneinander nicht einmal die Namen.

Im selben Moment wälzten und bissen sie sich wie kämpfende Hunde, rissen sich gegenseitig die Kleider vom Leib, jaulten, schrien, wurden von einem Strudel erfaßt und mitgerissen in eine tiefe, an die es gewöhnlich keine Erinnerung gibt.

Er war wunschlos! Das war ebenso herrlich wie das Ficken oder die Sicherheit vorher, daß es passieren würde. Oder war es vielleicht sogar schöner? Lag der Grund dafür, daß er jeden Tag mit einer Frau schlafen wollte, letztlich vielleicht nur im Erreichen dieses Ziels: daß er es für kurze Zeit nicht mehr wollte?

Das Glück war nicht die Freiheit von Ketten, sondern die Befreiung von Ketten, sie waren für das Glück unentbehrlich.

Er hatte gedacht, jeder, der sich nur die Mühe machte, könnte das auch. So ging es wohl immer mit dem Talent: einem Dichter war es unvorstellbar, daß jemand nicht schreiben konnte.

Auto fahren...Es gibt Dinge, die man nicht können darf. Was man zum Beispiel auch nicht können darf, ist, das Essen mit Gabel und Löffel zwischen den Fingern einer Hand vorzulegen, denn dann ist man ein Ober. ... ein Gentleman wie ich tut das ganz ungeschickt mit zwei Händen, und dann lasse ich noch immer die Hälfte auf das Tischtuch fallen, und so gehört sich das auch.

Ich höre schon. Du bist einer von diesen armen Typen, die meinen, daß Leistung ein größeres Verdienst ist als das Talent.

Wenn man unterschiedlichen Leuten dasselbe erzählte, dann erzählte man es doch auf so unterschiedliche Weise, wie sich diese Leute voneinander unterscheiden...

als selbsternannte Zwillinge hörten sie nicht auf, sich übereinander zu freuen. Jeder fühlte sich dem anderen unterlegen, jeder war Knecht und zugleich Herr, wodurch eine Art von Unendlichkeit entstand, wie zwischen zwei Spiegeln, die sich ineinander spiegeln... Homo-Intellektuelle

Über den Tod zu reden heißt, Zeit zu verschwenden. Solange du lebst, bist du nicht tot, und wenn du nicht mehr lebst, bist du nur für andere tot.

Kino...Als sie wieder auf der Straße standen – in dem ausgelaugten Zustand, in dem man dann draußen auf die Realität stößt wie auf eine graue Feile - ...

„Dann erzähle mir jetzt“, sagte er, „was du wirklich nie jemandem erzählen wirst.“ Soviel Onno auch getrunken hatte, es gab immer einen Punkt, an dem er nüchtern war.

Die Frage ist zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

Er sah sie lieber als Kammergelehrten aus dem achtzehnten Jahrhundert; der Lehrbetrieb war ihm zu profan. Professoren waren seiner Meinung nach so etwas wie Schwimmlehrer – und wer hatte je einen Schwimmlehrer im Wasser gesehen?

... und Brüten war viel schädlicher für das Denken, als gar nicht zu Denken.

In selben Augenblick wußten beide, daß dies das Ende war – daß Max in seiner Unschuld plötzlich den Kern ihrer Beziehung bloßgelegt hatte.

Onno war der Meinung, die Menschheit sei unterteilt in Gäste und Gastgeber, und er selbst gehöre von Natur aus nun mal zur ersten Kategorie; zudem sei das für ihn günstiger.

Die kleine Stadt mit ihren niedrigen Häusern wirkte anders auf sie als Amsterdam: sie empfanden fast so etwas wie Zärtlichkeit, wie jemand aus London oder New York, der zum ersten Mal nach Amsterdam kommt.

... auf dem Boden ihre Futterale und Kästen öffnen und ihre glänzenden und blinkenden Instrumente herausnehmen und die Hohlformen dieser Instrumente zurückbleiben: „negative“ Klarinetten, Querflöten und Fagotte...

den Konzerten jedoch wird zugehört mit einem Unernst, der mit der Ernsthaftigkeit des musikalischen Engagements nicht übereinstimmt.

Sie will diese Unterhaltung nicht. Wie in einer Ehe nach zehn Jahren, wenn der eine nichts mehr vom anderen will: Drängen, Hoffen, Verzweifeln – und am Horizont die Drohung von Gewalt.

Jede Regel bedeutete: wieder kein Kind... er war nicht hübsch und auch nicht häßlich, aber sehr ungewöhnlich. Vielleicht lag es an seinem Blick, mit dem er sie so direkt und ohne Umschweife angesehen hatte...

... und die Nadelbäume in ihren exotischen Formen verweisen melancholisch auf ihren tropischen Ursprung (wie Schwarze, die auch im Norden schwarz sind, jedoch ohne den tiefen Glanz der Haut, den sie in der afrikanischen Hitze haben).

Alles verlief mit der unerbittlichen Präzision einer Variation von Bach.

Es war wie der Unterschied zwischen einen Besuch abstatten und Besuch bekommen: man konnte, wenn man wollte, jeden besuchen, aber man ließ doch nicht jeden zu sich herein! Warum sollte man eigentlich überhaupt jemals jemanden zu sich hereinlassen?

So einfach war das also. Nicht einmal ein Kuß war für die Einleitung nötig, und es war trotzdem nicht kalt und sachlich gewesen: ein Kuß wäre vielleicht sogar kälter und sachlicher gewesen: das Einfache war zugleich das Komplizierte.

...die Zahnpastatube war keine überfahrene Schlange, sondern aufgerollt bis zum richtigen Punkt.

„Hörst du lieber Purcell?“ „Mich selbst kenne ich bereits.“ „Wie meinst Du das?“ „Daß ich lieber dich kennenlerne.“

Wer eine Frau entjungferte, nahm in ihrem Leben einen Platz ein, der nur zu vergleichen war mit dem des Arztes, der sie zur Welt gebracht hatte, oder desjenigen, der ihr beim Sterben half.

... wenn die Freundinnen bei ihm waren, wollte er am liebsten weg ... um nach einer anderen Ausschau zu halten.

Sie redeten wenig, und auch das gefiel ihm. Musicienne du silence. Reden konnte man mit jedem, fand er, zusammen zu schweigen, ohne daß es peinlich wurde, war wesentlich seltener.

...sie wußte, daß es beim Musizieren nicht um das Ausdrücken von Emotionen ging, sondern um das Erzeugen von solchen.

Was er gegen die Musik hat, ist wahrscheinlich, daß sie für viele Menschen ein Fluchtweg ist, eine Art Zauberformel zum Entkommen, nach dem Motto: die Musik, die gibt es auch noch.

Auch ich würde gern gerührt von der Appassionata... Die Musik ... war offenbar die Stimme der schwärzesten Reaktion, Erzfeind der progressiven Menschheit, Volksfeind Nummer eins. Der Saal, soeben noch ganz in Aufruhr, lauschte wie ein geübtes Konzertpublikum.

Aber das machte ihr nicht viel aus, denn sie wußte auch, daß er diese Frauen schon wieder vergessen hatte, bevor er sie sah.

Auschwitz...War es tatsächlich so, daß letztendlich nichts mehr zählte? War alles möglich und konnte alles getan werden, weil es eines Tages unwiderruflich beiseite gelegt würde?... Ein Himmel war unter diesen Umständen unmöglich, nur die Hölle gab es vielleicht. ... Gab es irgendwo auf der Erde einen Ort, auf dem im selben Maße Gutes getan worden war wie hier das Böse?

„Willst Du wieder zu ihm zurück?“ „Das geht nicht mehr. Nicht, weil du mir das alles erzählt hast, sondern weil er es mir nicht erzählt hat.“

Es berührte sie, daß er sie beim Namen nannte.... Das Nennen des Namens während eines Gespräch hatte den Anflug einer kleinen Liebkostung, war wie ein Streicheln über den Kopf.

Erzähle nie etwas einer Frau, denn sie wird es mißbrauchen, um dich zu verstehen.

Wir kennen uns jetzt ein halbes Jahr, und in den letzten Wochen erwische ich mich dabei, daß mir immer wieder ein Satz von Hegel einfällt, wenn ich an die ersten Monate denke: Das war als ein herrlicher Sonnenaufgang.... Auf Aktion folgt Reflexion, auf die Liebe folgt die Ehe.

Wer von einer Reise zurückkehrt, trägt die zurückgelegten Strecken noch mit sich wie ausgebreitete Flügel – bis er den Schlüssel in das Schloß der Wohnungstür steckt.

... seiner Meinung nach sollte man sich immer die Mutter einer Frau ansehen, wenn man wissen wollte, wie sie selbst werden würde.

Woher rührte eigentlich diese Asymmetrie? warum war die Liebe der Eltern zu ihrem Kind selbstverständlich, und das Umgekehrte nicht? Warum mußte „ Du sollst Vater und Mutter ehren“ ein Gebot sein und „Ehrt euer Kind“ nicht?

Ich weiß nicht, wie die Welt funktioniert, Onno, aber vielleicht liegt darin meine Stärke. Wenn du mich fragst, funktioniert sie gar nicht, genausowenig wie der Inhalt eines Mülleimers. Ich glaube, daß de Welt ... ein riesiges improvisiertes Chaos ist.

Alles bleibt Menschenwerk, also Pfusch, und deshalb solltest du vielleicht hat immer zunächst einmal das tun, was dir dein Herz eingibt, und dich selbst nicht von vornherein mit Überlegungen blockieren, die die anderen vielleicht vorbringen oder vielleicht auch nicht.

Der Himmel verausgabte sich inzwischen in einem wahren Farbenrausch an einem Sonnenuntergang, wie er in Europa nur von einem geistesgestörten Beleuchtungstechniker erfunden werden konnte, der deswegen aber sofort entlassen würde...

Vielleicht ist das wichtigste Kriterium in der Welt nicht die Wahrheit, sondern die Schönheit.

vorbeigehenden Halbblutmädchen... die manchmal von so herzzerreißender Schönheit waren, daß es Max nicht nur den Atem, sondern auch die Lust nahm: sie waren zu schön, es waren Kunstwerke, es brauchte, nein, es durfte nichts hinzugefügt werden, doch die Erotik verbarg sich gerade in der Abweichung von der Vollendung.

„Alle linken Intellektuellen“ „Laß das „linke“ einfach weg, denn die Alternative wäre eine contradictio in terminis“

Ich phantasiere nie... Ich erinnere mich. Ich erinnere mich an Dinge, die nie geschehen sind.

Alle drei sahen ihn an, und plötzlich fühlte er sich unbehaglich. Redete er zuviel? Es war, als entstünde ein Abstand zwischen ihm und den anderen, und plötzlich fühlte er sich im Stich gelassen.

Wir sind hier in einer wundervollen Datscha am Meer... nur in einem kommunistischen Land können Leute wie du und ich wie Kapitalisten leben.

Eine Art Heimweh, obwohl du nie woanders gewesen bist als hier...

Der Tag war nur Tag dank der Nacht. Aber wenn der Tag erst durch die Nacht zum Tag wurde, verbarg sich dann nicht die Nacht im Herzen des Tages? War dann der Tag eigentlich noch der wahre, reine Tag? Befand sich ein schwarzes Kuckucksei im Mittelpunkt der Sonne?

Wenn im Zimmer Licht gewesen wäre, hätte sie es vielleicht auch Onno nicht erzählt; aber in der Dunkelheit schwand das Bewußtsein, wo der Rest der Welt anfing.

Der Saal erhob sich und jubelte ihm zu, als sei er selbst Franz Liszt, dessen Titelfigur Mazeppa freilich unter den gegenwärtigen Umständen in Amsterdam mit derselben Zustimmung desselben Publikums unverzüglich von der Polizei als Unruhestifter festgenommen worden wäre.

... er auf den Sekundenzeiger seiner Uhr starrte, der sich mit unerbittlichen Sprüngen im Kreis bewegte, seine Bahn aber eigentlich entlang einer möglicherweise unendlichen Geraden zog...

Wald... „Wie herrlich es hier ist.“ „...das ist die Herrlichkeit der Abstumpfung. Die Natur ist der Schlaf des Geistes, nur in der Stadt kommt der Geist zu sich.“

... der Mensch müsse sich seiner eigenen Größe gegenüber klein vorkommen, da er sie von Gott hat...

... man nur an Gott glaubte, wenn man auch an den Teufel glaubte... Was machte Gottes Schöpfung so mangelhaft, daß ein Messias nötig wurde? „Und Gott sah, daß es gut war“ – aber es war überhaupt nicht gut. Es taugte nichts.

homosexuelle Symmetrie 346

Ich weiß nicht immer, was ich sage, denn sonst würde ich nie etwas Wichtiges sagen...

Sprachlos schaute er in das Chaos... hier war nicht einmal der Anflug eines Bewußtseins vorhanden, daß es so etwas wie Ordnung überhaupt gab.

... wenn man endlich das erreicht hat, was man erreichen wollte, ist es nicht mehr da, was man erreichen wollte, sondern nur noch das, was man erreicht hat. Es ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Genaugenommen verliert man eigentlich, was man gewinnt...

Der Chef ist ein Idealist, ein großer Schatz, der das Beste für die Menschen will, ohne zu wissen, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Luzifer aber weiß, daß sie lieber Himmel und Erde untergehen lassen würden, als ihr Auto abzumelden.

nach Max' Überzeugung war die verborgene Seite eines Mannes fast immer in dessen Frau sichtbar, und umgekehrt.

Keiner unternahm mehr etwas, weil jeder nur noch davon redete, wie etwas unternommen werden müßte.

„Woher willst du wissen, daß ich nicht schon seit Jahr und Tag einen Freund habe...?“ „Weil ich weiß, daß kein Gras mehr wächst, wo ich einmal gestanden habe.“

Die Tropen seien ein ununterbrochenes Dampfbad und immer so grün wie die Polgebiete weiß, denn erst der Viertakt der gemäßigten Breitengrade sorge für das Wechselbad, das den Menschen wach halte.

„Ganz und gar allein auf der Welt!“ rief er in gespielter Verzweiflung, als sie eintraten, aber es war weniger die Verzweiflung, die er spielte, als das Spielen seiner Verzweiflung.

Hältst Du es für angebracht, jemanden so gut zu kennen? Das ist zwischen Mann und Frau absolut unerwünscht. Zwischen Mann und Frau sollte es ausschließlich Mißverständnisse geben, damit diese durch die fleischliche Vereinigung überwunden werden können.

...egal, in welche Richtung man schaute, das entfernteste Objekt sei immer man selbst...

...er wollte doch noch einen Moment nachdenken, oder besser: sich auf seinen Gedanken weitertreiben lassen wie auf einer Luftmatratze im Meer.

Die Probleme, überlegte er, lagen nicht in dem, was geschah, denn das war einfach das, was eben geschah, sondern in dem, wie dieses Geschehen, denkbar war. Das Weltall war aus einem homogenen Ursprung entstanden – wie konnte es dann jetzt so aussehen, wie es aussah, mit einer Verteilung der Sternensysteme, die so war, wie sie war, und nicht anders?

Er begriff alles! In einem unteilbaren Augenblick war alles zusammengekommen – aber was war es? Er wußte die Antwort, aber es schien, als ob sie ebenso schwer zu entwirren sei wie die Frage selbst.

Ein Huhn ist das Mittel, mit dem ein Ei das andere hervorbringt.

Wer jemals entdecken sollte, wie Politik gemacht wird, der wird für den Rest seines Lebens mit einem Gefühl der Unsicherheit herumlaufen.

Seit die Menschheit existiert, wurde die schöne Form nie derart mißbraucht und in den Dienst des Bösen gestellt. Hitler war der eigentliche „entartete Künstler“.

Macht ist die Voraussetzung der Körperlichkeit und Körperlichkeit Voraussetzung der Macht. Deshalb ist sie lange Zeit erblich gewesen.

... auch vor tausend Jahren war es nicht anders gewesen, auch nicht vor zweitausend oder zehntausend. Indem man einfach lebte, arbeitete, sich amüsierte, aß und sich fortpflanzte, war man doch eigentlich viel ewiger als all die unsterblichen Meisterwerke dieser einzigartigen Individuen.

Im Dienste des Guten muß das Böse zugleich zwangsweise und tragischerweise zugelassen werden... Niemand kann unschuldig regieren, das sagte Saint-Just, bevor er unter die Guillotine kam.

... hatte er seinen Vater darüber informiert, daß er zwischen dem Satz „Ich glaube nicht, daß Gott existiert“ und dem Satz „Ich glaube, daß Gott nicht existiert“ lange geschwankt habe, sich als Gläubiger aber zum zweiten Satz bekenne.

Professor! sagte er. Sie? Ein Hufeisen? Glauben Sie denn daran? Worauf Bohr antwortete: Natürlich nicht. Aber wissen Sie, Herr Pauli, es soll einem auch helfen, wenn man nicht daran glaubt.“

... die nicht Außergewöhnlichen meinten, die Außergewöhnlichen seien sich ständig ihrer Außergewöhnlichkeit bewußt und gäben das auch zu erkennen. Das Gegenteil war der Fall. Sie verachteten sie nicht, sie überschätzen sie. Es waren die nicht Außergewöhnlichen, die sich ständig der Außergewöhnlichkeit der Außergewöhnlichen bewußt waren.

Weißt du, was vielleicht die schrecklichste Redewendung überhaupt ist? „Die Zeit heilt alle Wunden.“ ... Das hat doch etwas Furchtbares! Das bedeutet doch, daß es diese Wunden im nachhinein genausogut nicht hätte geben können.

Die Politik ist die Kräuselung der Wellen im Sturm, der nicht den geringsten Einfluß auf die Wellen hat, denn die kommen von ganz woanders her, die kommen vom Mond.

Ohne sich abzutrocknen, schlang er sich ein Handtuch um die Hüften, kniete sich vor dem Fenster auf den Boden und verschränkte die Arme auf der Fensterbank.

... und im selben Augenblick hüllt Moses' Buchstabenschwarm seinen nackten Körper mit einem so grenzenlosen, blendenden Licht ein, daß er darin versinkt wie der Schein einer Kerze in der Sonne –